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Trekkingtour 2017

24 DWJler unterwegs in Dalmatien und der Herzegowina.

Im letzten Jahr war die DWJ mit elf Leuten in Rumänien, um dort die Südkarpaten zu erwandern. Die Gruppe war so begeistert von dieser Erfahrung, dass für sie feststand, in 2017 wieder auf große Fahrt gehen zu wollen.

Als Ziel wurde das Grenzgebiet zwischen Kroatien und Bosnien-Herzegowina ausgesucht. Die positiven Berichte und das gesteigerte Interesse bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen für Erlebnistouren führte dann dazu, dass für die diesjährige Trekkingtour gleich 23 Anmeldungen eingingen.

So trafen sich am Pfingstsonntag 24 DWJler und ein Fahrtenhund, um mit dem Zug nach Zagreb aufzubrechen. Dort stiegen sie in den Nachtzug nach Split, das am frühen Montagmorgen erreicht wurde. Von dort gab es eine Küstenwanderung an der Adria entlang, mit ausführlichem Badehalt, bis nach Makarska.

In Makarska wurden noch letzte Erkundigungen eingeholt, um am nächsten Tag ins Biokovo-Gebirge aufzubrechen. Dieses erhebt sich fast senkrecht hinter Makarska und entsprechend anspruchsvoll war auch gleich der erste Aufstieg. Dies wurde aber schon bald durch einen imposanten Ausblick über die Adria und die vorgelagerte Insel Brac belohnt.

Die Gruppe hatte Zelte, Kocher und Lebensmittel in Rucksäcken bei sich und so war man in den Bergen völlig unabhängig, es galt nur, geeignete Lagerplätze zu finden. Diese fanden sich in der Nähe von Wasserstellen und so konnte nach einem kräftezehrenden Tag auch gemeinsam gekocht werden. Nach drei Tagen war das schroffe Karstgebirge Biokovo überquert und es ging weiter nach Mostar in Bosnien-Herzegowina.

Die Stadt beeindruckte durch ihre Bauwerke und Gastlichkeit, obwohl an vielen Stellen die deutlichen Folgen der Zerstörungen im Bosnienkrieg noch deutlich sichtbar waren. Der zweite Wanderabschnitt führte die Gruppe nun ins Prenj-Gebirge, wo es auf den 2.103 Meter hohen Gipfel Zelana ging. Dort hatte sich das Klima merklich verändert. Waren es an der Adriaküste nachts noch über 20 Grad und in Mostar am Tag fast 40 Grad, fielen hier die Temperaturen in der ersten Zeltnacht unter den Gefrierpunkt.

Auch die Vegetation war eine andere. Das trockene Biokovo hatten auf dem Hochplateau vor allem einen Grasbewuchs, im deutlich feuchteren Prenj reichten die Blumenwiesen bis in die Hochlagen. Nach zehn Tagen kehrte die Gruppe dann zurück nach Split, um mit dem Zug die Heimreise anzutreten. Einig waren sich alle, dass diese Form gemeinsam unterwegs zu sein ein sehr eindrucksvolles Erlebnis war und man schon nach einen Ziel fürs nächste Jahr schaut.

Unten auf der Startseite befindet sich dazu eine Bildergalerie.